Was Teams stark macht (3/4) - Verbindlichkeit: Vom guten Vorsatz zur gelebten Verantwortung
Shownotes
In dieser Folge der Reihe "Was Teams stark macht" geht es um Verbindlichkeit. Wir kennen alle dieses Phänomen: Eine Besprechung endet mit klaren Vereinbarungen. Drei Wochen später ist die Hälfte davon nicht umgesetzt. Niemand hat widersprochen. Sie ist einfach im Alltag verloren gegangen.
Anders als in den vorherigen Folgen arbeite ich diesmal nicht mit Beispielen, sondern stelle zwei wissenschaftliche Modelle vor, die sich gegenseitig ergänzen.
Patrick Lencionis Konzept der Verbindlichkeit auf Teamebene beleuchtet die strukturellen Voraussetzungen. Klarheit und Buy-in stehen im Zentrum. Eine Entscheidung wird nicht dadurch getragen, dass alle einer Meinung sind, sondern dadurch, dass alle ihre Sicht einbringen konnten und sich ernsthaft gehört fühlten. Daraus folgt das anspruchsvolle Prinzip "Disagree and Commit".
Peter Gollwitzers Forschung zu Implementation Intentions ergänzt diese Sicht auf der individuellen Verhaltensebene. Seine Studien zeigen: Vorsätze scheitern nicht an mangelnder Motivation, sondern an ihrer Form. Wer aus vagen Goal Intentions konkrete Wenn-Dann-Pläne macht, verdoppelt seine Umsetzungswahrscheinlichkeit.
Am Ende der Folge gebe ich vier konkrete Handlungsempfehlungen, die beide Modelle integrieren. Die Kernbotschaft: Verbindlichkeit ist nicht primär eine Frage der Disziplin. Sie ist eine Frage der Gestaltung.
Transkript anzeigen
00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts für echte Führungspersönlichkeiten von Alexander Wehl.
00:00:19: Er ist Business Coach, langjährige Führungskraft.
00:00:39: Wenn das Thema wieder auf den Tisch kommt, ist die Hälfte davon nicht umgesetzt.
00:00:45: Niemand hat aktiv widersprochen, niemand hat diese Vereinbarung absichtlich gebrochen.
00:00:52: sie ist einfach im Alltag verloren gegangen.
00:00:54: und was ist da passiert?
00:00:58: Die Vereinbarungen war da aber die Verbindlichkeit fehlte.
00:01:03: Das sind zwei verschiedene Dinge.
00:01:05: eine Vereinbaring ist eine sprachliche Übereinkunft was diese Übereinkunft in gelebte Realität verwandelt.
00:01:16: Und genau zwischen diesen beiden Pullen liegt der Raum, indem unzählige Teams Energie verlieren – ohne dass jemand genau weiß, woran es eigentlich liegt!
00:01:27: Wir sind in der dritten Folge unserer kleinen Serie über das, was Teams stark macht.
00:01:31: In Folge eins ging es um Vertrauen, in Folge zwei um Konfliktfähigkeit.
00:01:37: Heute geht es um die dritte Schicht im Aufbau leistungsfähiger Teams Die Verbindlichkeit.
00:01:44: Diese Folge ist anders aufgebaut als die vorherigen.
00:01:48: Ich werde Ihnen keine zwei Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung erzählen.
00:01:52: Stattdessen stelle ich Ihnen zwei wissenschaftliche Modelle vor, die unterschiedlich ansetzen und sich gegenseitig wunderbar ergänzen.
00:02:02: Patrick Langeunis Konzept der Verbindlichkeit auf der Team-Ebene Und Peter Golwitz das Forschung zu Implementation Intentions auf der Individuellen Verhaltensebene.
00:02:25: Beginnen wir mit einer These, die für viele Führungskräfte erst auf den zweiten Blick einleuchtet.
00:02:31: Verbindlichkeit ist keine Pflicht – sie ist eine bewusste Entscheidung!
00:02:37: Und sie hat psychologisch und strukturelle Voraussetzungen ohne die selbst die besten Vorsätze verpuffen.
00:02:45: Diese Aussage steht im Spannungsverhältnis zu vielen Vorstellungen aus dem Führungshalltag.
00:02:51: Wir sind es gewohnt, Verbindlichkeit als eine Art moralische Tugend zu sehen.
00:02:56: Wer verbindlich ist, hält Wort.
00:02:59: Wer nicht verbindlig ist, ist unzuverlässig.
00:03:03: Dieses Sicht ist nicht falsch aber sie ist unvollständig.
00:03:08: Sie übersieht dass Verbindigkeit nicht primär eine Charaktereigenschaft ist.
00:03:13: Sie ist das Ergebnis von Bedingungen die in einem Team entweder gegeben sind oder eben nicht.
00:03:23: Wenn diese Bedingungen fehlen, helfen auch die zuverlässigsten Charaktere wenig.
00:03:28: Sie können sich noch so sehr bemühen ihre Zusagen zu halten.
00:03:33: wenn das System um sie herum keine Verbindlichkeit ermöglicht scheitern auch ihre besten Vorsätze.
00:03:41: Umgekehrt gilt das gleiche.
00:03:43: wenn ein Team mit klaren, strukturellen und psychologischen Bedingungen arbeitet wird verbindliche handeln ohne dass er sich besonders anstrengen muss.
00:03:55: Meine Thesefhäute lautet deshalb Verbindlichkeit lässt sich nicht erzwingen aber sie lässt sich aufbauen Und wer das versteht kann Sie gestalten!
00:04:06: Das ist eine der wirksamsten Hebel die Führungskräfte haben.
00:04:13: Beginnen wir mit Patrick Lenciuni.
00:04:15: In seinem Buch die fünf Dysfunktionen eines Teams hat er ein Modell entwickelt, das wir in den vorherigen Folgen schon gestreift haben.
00:04:24: Er beschreibt eine Pyramide, in der jede Stufe auf der vorherigen aufbaut.
00:04:30: Vertrauen bildet die Basis Konfliktfähigkeit baut darauf auf Und auf der Konfliktfähigkeit ruht das worum es heute geht Die Verbindlichkeit.
00:04:44: Aber warum hat Lancioni Verbindlichkeit auf die dritte Stufe gestellt?
00:04:49: Weil sie ohne die ersten beiden Stufen nicht möglich ist.
00:04:52: Verbindlichkeit setzt voraus, dass Menschen sich in einem Team sicher fühlen ihre wirkliche Meinung zu sagen.
00:04:59: Sie setzt varaus das Konflikte ausgetragen werden können ohne dass jemand beschädigt wird.
00:05:05: Erst wenn diese Voraussetzung erfüllt sein kann echte Verbindigkeit entstehen.
00:05:12: Was die Union unter Verbindlichkeit versteht, geht weit über das hinaus was wir gewöhnlich darunter begreifen.
00:05:20: Verbindlichkeit ist für ihn nicht das Einhalten von Zusagen.
00:05:23: Es ist die innere Übernahme einer Entscheidung.
00:05:27: Es ist der Moment in dem ein Mitarbeiter dann nicht nur formal zustimmt sondern die Entscheidung als eine eigene begreift und entsprechend handelt.
00:05:38: Diese innere übernahme braucht etwas Spezifisches.
00:05:41: Das sind vielen Teams fehlt.
00:05:44: Lencioni nennt es die zwei Voraussetzungen.
00:05:47: Klarheit und by in.
00:05:52: Zugegeben, Klarheit klingt banal.
00:05:55: Ist das aber nicht?
00:05:57: Lencionii beobachtet dass viele Teams aus Besprechungen mit Vereinbarung herauskommen, die einer genaueren Prüfung nicht standhalten.
00:06:07: Wenn man jeden beteiligten Einzelnen fragen würde was genau beschlossen wurde bekäme Mann oft unterschiedliche Antworten.
00:06:16: Jeder hat etwas anderes verstanden, jeder hat eine andere Vorstellung davon was zu tun ist und das obwohl alle dabei waren als die Vereinbarung getroffen wurde.
00:06:29: diese Unschärfe ist nicht zufällig.
00:06:32: sie entsteht weil wir oft annehmen was klar ist müsste nicht ausgesprochen werden.
00:06:38: wer hat noch nie aus einer Besprechung den Satz gehört dass es doch klar?
00:06:43: In Wahrheit ist es das aber oft nicht.
00:06:46: Was sich für eine Person klar anfühlt, ist für eine andere Auslegungssache und genau in diesem Spalt entsteht die Lücke zwischen Vereinbarungen und Umsetzung.
00:06:58: Lencionisch legt deshalb vor am Ende jeder wichtigen Besprechung explizit die getroffenen Entscheidungen zu wiederholen und zu prüfen ob alle das gleiche darunter verstehen.
00:07:09: Diese sogenannte Cascading Communication ist banal Aber sehr wirkungsvoll.
00:07:16: Sie nimmt fünf Minuten am Ende einer Besprechung in Anspruch und spart später viele Stunden an Klärungsarbeit.
00:07:25: Die zweite Voraussetzung, die Lynch University betont ist bei IN.
00:07:31: Das englische Wort lässt sich nicht elegante besetzen.
00:07:34: Es meint die innere Zustimmung zu einer Entscheidung auch wenn man sie selbst nicht getroffen hat.
00:07:41: Bei IN ist also das was aus formaler Akzeptanz echte Übernahme macht.
00:07:48: Und hier kommt eine kontraintuitive Erkenntnis ins Spiel, die Lenciuni immer wieder hervorhebt.
00:07:56: Bei innen entsteht nicht durch Konsens – bei innen entsteht durch das Erleben dass die eigene Sicht im Entscheidungsprozess wirklich gehört wurde.
00:08:06: Selbst wenn die Entscheidung am Ende anders ausfällt als man es selbst gewollt hätte kann ein Mitarbeitender voll dahinter stehen sofern er ernsthaft berücksichtigt wurden.
00:08:20: Das hat eine wichtige praktische Konsequenz!
00:08:23: Verbindlichkeit entsteht nicht dadurch, dass alle einer Meinung sind – sie entsteht dadurch, das alle ihre Meinung einbringen konnten und gehört wurden.
00:08:34: Erst die echte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen schafft den Raum in dem die finale Entscheidung als gemeinsame getragen wird.
00:08:45: Das ist der Punkt, in dem die Brücke zu Folge II dieser Serie sichtbar wird.
00:08:50: Ohne den produktiven Konflikt, den wir in der letzten Woche besprochen haben kann auch kein echtes Bein entstehen!
00:08:59: Und Lencioni geht noch einen Schritt weiter – er beobachtet dass Verbindlichkeit auch dann tragfähig sein kann wenn nicht alle einverstanden sind.
00:09:10: Er nennt das das Prinzip Disagree and Commit.
00:09:15: Eine Person kann anderer Meinung sein und sich dennoch nach der Entscheidung voll für deren Umsetzung einsetzen.
00:09:23: Voraussetzung dafür ist, dass sie sich vorher gehört gefühlt hat und das Entscheidungsverfahren als fair erlebt wurde.
00:09:32: Diese Form von Verbindlichkeit ist anspruchsvoll aber sie ist die reifste Form, die ein Team erreichen kann.
00:09:41: Damit kommen wir zum zweiten Modell.
00:09:44: Es stammt aus einer ganz anderen wissenschaftlichen Tradition.
00:09:48: Ergänzt aber Lengi Unis Sicht auf erstaunliche Weise, es ist die Forschung des deutschen Psychologen Peter Golvitzer zu sogenannten Implementation Intentions.
00:10:00: Golvizer hat in den Neunzehnhundert neunzigern und zweitausender Jahren eine der einflussreichsten Forschungslinien der modernen Motivationspsychologie begründet.
00:10:08: Seine Frage war scheinbar einfach – warum scheitern Menschen so oft daran das umzusetzen?
00:10:14: Was sie sich vornehmen.
00:10:16: Warum entsteht zwischen Vorsatz und Tat so häufig diese Lücke, die wir alle aus eigener Erfahrung kennen?
00:10:24: Goldwitzers Forschung zeigt etwas Überraschendes.
00:10:28: Es liegt selten an mangelnden Motivationen – es liegt fast immer an der Form in der Vorsätze formuliert werden.
00:10:36: Die meisten Vorsätze, die Menschen sich machen sind das was Goldwitzer Goal Intentions nennt.
00:10:43: Ich möchte gesünder Essen Ich möchte mehr Sport treiben.
00:10:47: Ich möchte regelmäßiger mit meinem Team sprechen.
00:10:52: Diese Vorsätze sind richtig und gut, auch gut gemeint – sie haben aber ein Problem!
00:10:58: Sie sind zu unspezifisch um Verhalten wirklich zu steuern.
00:11:04: Wenn der entscheidend Moment kommt in dem die Umsetzung gefragt wäre fällt uns diese Goal Intention nicht mehr rein.
00:11:13: Sie wird vom Alltag überlagert.
00:11:15: Golvica entwickelte daraus eine alternative Form von Vorsätzen, die er Implementation Intentions nannte.
00:11:24: Auf Deutsch lassen sie sich als Umsetzungspläne oder besser wenn dann Pläne schreiben.
00:11:31: Sie haben eine sehr spezifische Struktur und verbinden eine konkrete Situation mit einer konkreten Handlung in der Form Wenn Situation X eintritt, tue ich Y. Was Golvid zu uns sein Team in Hunderten von Studien zeigen konnten, ist schon erstaunlich.
00:11:54: Menschen die ihre Vorsätze in Form von Implementation Intentions formulieren setzen sie deutlich häufiger um als Menschen die nur eine Waage Absicht haben und die Effektgröße ist nicht klein.
00:12:08: In manchen Studien verdoppelt oder verdreifacht sich die Umsetzungswahrscheinlichkeit Und warum funktioniert das so gut?
00:12:17: Golvitzer erklärt es mit zwei psychologischen Mechanismen.
00:12:21: Erstens wird durch den Vendantplan die Situation, in der die Handlung erfolgen soll mental verankert.
00:12:28: Wenn diese Situation dann tatsächlich eintritt, wird sie sofort erkannt.
00:12:33: Das Gehirn muss nicht erst überlegen ob jetzt der richtige Moment ist.
00:12:37: Es weiß es.
00:12:39: Zweitens wird die Handlungs selbst durch die Vendanformulierung automatisiert.
00:12:45: Sie wird zur Reaktion auf eine Reiz statt zur willendlichen Anstrengung und automatische Handlungen sind viel zuverlässiger als willendlicher.
00:12:57: Übertragen wir diese Erkenntnis auf den Kontext von Teamarbeit, wird die Verbindung zu Lynch Uni offensichtlich.
00:13:05: Eine typische Teamvereinbarung lautet etwa Wir wollen besser kommunizieren.
00:13:12: Das ist so ne klassische Goal intention.
00:13:14: Sie ist gut gemeint Und wirkungslos.
00:13:18: Niemand weiß, was er konkret tun soll und wann.
00:13:23: Eine Implementation Intention für das selber anliegen würde anders klingen.
00:13:30: Wenn ein Konflikt zwischen zwei Teammitgliedern entsteht dann sprechen wie ihn spätestens in der nächsten Wochenbesprechung offen an Oder?
00:13:41: Wenn ich nach einer Besprechung unsicher bin Was wir entschieden haben Dann frage ich noch am gleichen Tag nach Diese Formulierungen sind weniger elegant, aber sie funktionieren.
00:13:56: Die Forschung von Goldwitzer gibt Führungskräften damit ein konkretes Werkzeug an die Hand.
00:14:01: Sie können Verbindlichkeit nicht nur durch die strukturellen Maßnahmen Lensionis fördern – sie können sie zusätzlich auf der Verhaltensebene verankern indem sie Vereinbarungen in eine spenzifische, wenn dann Form bringen!
00:14:18: Eine sehr wirksame Praxis, die Führungskräften in meinen Coachings immer wieder empfehle.
00:14:25: Am Ende jeder Besprechungen, in der Vereinbarung getroffen wurden werden diese Vereinbarungen in der Wenn-Dann-Form festgehalten.
00:14:34: Statt Wir werden Kundenrückmeldungen zukünftig ernst annehmen steht im Protokoll Wenn eine kritische Kundenrückmeldung eingeht, dann besprechen wir sie spätestens innerhalb von forty-eight Stunden im Team.
00:14:50: Das wirkt zwar banal in der Form – ist aber entscheidend in der Wirkung!
00:14:57: Was nehmen Sie aus diesen beiden Modellen mit in Ihren Führungsalltag?
00:15:04: Vier Empfehlungen die Lenciuni und Golvica zusammentragen.
00:15:11: stellen sie Klarheit her, bevor Sie Verbindlichkeit erwarten.
00:15:16: Am Ende jeder wichtigen Besprechung sollte explizit wiederholt werden was genau beschlossen wurde – nicht aus Misstrauen sondern aus dem Wissen das scheinbare Klarheit oft trügt.
00:15:29: Fragen sich die Reihe um!
00:15:31: Was nimmst du konkret als Ergebnis?
00:15:36: Was dich dann an Unschärfen zeigt, die sofort geklärt werden können hätte sonst zu Wochen verlorener Energie geführt.
00:15:45: Empfehlung zwei, sorgen Sie dafür dass jeder gehört wird bevor sie entscheiden!
00:15:52: Bei Ihnen entsteht nicht durch Konsens sondern durch das Erleben echter Einbeziehung.
00:15:58: Geben Sie auch leiseren Stimmen den Raum ihre Sicht einzubringen.
00:16:03: Nicht aus demokratischen Gesichtspunkten sondern weil ohne diese Einbeziehen keine echte Verbindlichkeit entsteht.
00:16:12: Das gilt auch und gerade dann, wenn die finale Entscheidung im Ende anders ausfällt als die Person sie sich gewünscht hätte.
00:16:21: Empfehlung drei Übersetzen Sie Vorsätze in Vendantpläne.
00:16:25: Jede Vereinbarung, die Sie als Goal intention formulieren wie zum Beispiel wir wollen besser kommunizieren hat eine geringe Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Umsetzung.
00:16:36: Eine Vereinbarungen, die als Implementation Intention formuliert wird nämlich wenn x eintritt, dann tun wir y hat eine deutlich höhere.
00:16:47: Diese Übersetzung sollte zur Routine werden jedes Mal, wenn im Team eine Vereinbarung getroffen wird.
00:16:54: Empfehlung vier Praktizieren Sie das Prinzip Disagree and Commit.
00:17:00: Verbindlichkeit setzt nicht voraus dass alle einverstanden sind.
00:17:05: sie setzt vorauss dass alle ihre Sicht eingebracht haben und dass das Entscheidungsverfahren von allen als fair erlebt wurde.
00:17:14: Sprechen Sie dieses Prinzip in Ihrem Team offen aus, es entlastet alle Beteiligten und schafft Klarheit darüber was nach einer Entscheidung von jenem erwartet wird.
00:17:27: Verbindlichkeit ist mehr als das Einhalten von Zusagen.
00:17:31: Sie ist die gelebte Übersetzung dessen was ein Team gemeinsam beschlossen hat in der Realität seines Alltags.
00:17:40: Sie ist nicht selbstverständlich, sie hat Voraussetzungen sowohl auf der Team-Ebene als auch auf der individuellen Verhaltensebene die Goldwitzer erforscht.
00:17:54: Was diese beiden Forscher uns gemeinsam zeigen ist eine doch ermutigende Botschaft.
00:18:00: Verbindlichkeit ist nicht primär eine Frage des Charakters – sie ist eher eine Frage der Gestaltung.
00:18:08: Wer als Führungskraft die Bedingungen schafft unter denen Verbindlichkeit entstehen kann, wird in seinem Team eine Veränderung erleben, die nicht nur die Umsetzungsqualität verbessert sondern auch die Energie freisetzt.
00:18:22: Die sonst in der Lücke zwischen Vereinbarung und Realität verloren geht.
00:18:29: Peter Goldwisser hat einmal so sinngemäß gesagt dass die meisten Vorsätze nicht an fehlender Motivation scheitern in der sie formuliert werden.
00:18:40: Diese Erkenntnis gilt für Einzelne, aber Sie gilt erst recht für Teams!
00:18:48: Wer als Führungskraft seinen Mitarbeitenden hilft die ihre Vorsätze in eine umsetzbare Form zu bringen gibt ihnen mehr als nur ein Werkzeug.
00:18:59: Er gibt Ihnen das Erlebnis dass das was sie sich vornehmen auch tatsächlich gelingen kann.
00:19:07: In der nächsten und letzten Folge unserer Serie geht es um die vierte Schicht im Aufbau starker Teams, die geteilte Identität.
00:19:17: Was eine Gruppe von einem Team unterscheidet?
00:19:20: Und wie aus ich und du ein tragendes Wir wird?
00:19:26: Wenn Sie zu Verbindlichkeit, Teamführung und systemischen Denken weiterlesen möchten finden sie verdammt tiefen Artikel auf meinem Blog unter www.wel.info-post.
00:19:38: Ich freue mich über Ihren Besuch, bis zur nächsten Folge und bleiben Sie neugierig!
00:19:45: Das war eine Episode des Podcasts für echte Führungspersönlichkeiten von Alexander Wehl.
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